Die 5 besten Baby-Badethermometer 2026 im Vergleich
Das beste Badethermometer für dein Baby? Wir vergleichen die beliebtesten Modelle – digital, analog und mit Temperaturalarm.
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Die richtige Wassertemperatur ist beim Babybaden das A und O. Babyhaut ist um ein Vielfaches empfindlicher als unsere – schon wenige Grad zu viel oder zu wenig können den Unterschied zwischen einem glücklichen Plansch-Erlebnis und Tränen ausmachen. Ein gutes Badethermometer gehört deshalb zur absoluten Grundausstattung. Es ist kein Luxus, sondern ein Muss für jede junge Familie.
Wir haben die beliebtesten Modelle 2026 ausführlich getestet und verglichen. In diesem Artikel erfährst du, welches Thermometer am besten zu euch passt, worauf du beim Kauf achten solltest und wie du es richtig einsetzt.
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Warum ein Badethermometer so wichtig ist
Die ideale Badetemperatur für Babys liegt bei 36 bis 37 Grad Celsius – ein ziemlich enger Bereich. Zum Vergleich: Erwachsene bevorzugen Badewasser zwischen 38 und 40 Grad, was für ein Baby bereits gefährlich heiß sein kann.
Vielleicht hast du schon mal gehört, dass der Ellbogen-Test ausreicht. Tatsächlich ist das ein alter Hebammen-Trick, der als grobe Orientierung funktioniert. Aber Hand aufs Herz: Wenn du müde bist, dein Baby schreit und du einfach nur schnell das Bad vorbereiten willst, dann ist ein Thermometer der verlässlichere Begleiter. Es gibt dir in Sekundenschnelle eine exakte Zahl – ganz ohne Rätselraten.
Wichtig: Laut dem Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) können Verbrühungen bei Babys schon ab 38 Grad auftreten. Die Haut von Neugeborenen ist bis zu fünfmal dünner als die von Erwachsenen. Ein Thermometer schützt vor diesem Risiko.
Neben der Sicherheit hat ein Badethermometer noch einen weiteren Vorteil: Es hilft dir, eine Routine aufzubauen. Wenn du weißt, wie viel heißes und kaltes Wasser du mischen musst, wird das Badevorbereiten mit der Zeit zum Automatismus. Und weniger Stress für dich bedeutet auch weniger Stress für dein Baby.
Mehr zur optimalen Wassertemperatur in verschiedenen Altersstufen erfährst du in unserem Ratgeber Baby baden Temperatur: Der komplette Guide.
Die 5 besten Baby-Badethermometer im Vergleich
1. NUK Baby-Badethermometer (digital) – Unser Testsieger
Das NUK Badethermometer hat sich in unserem Test als klarer Favorit durchgesetzt. Es vereint schnelle Messung, hohe Genauigkeit und ein kindgerechtes Design in einem Gerät, das einfach funktioniert.
- Typ: Digital
- Messzeit: Wenige Sekunden
- Besonderheit: Temperaturalarm bei zu heißem Wasser
- Geeignet als Spielzeug: Ja (niedliche Tierformen verfügbar)
- Genauigkeit: ± 0,1 °C
Was uns besonders überzeugt hat: Der eingebaute Temperaturalarm gibt ein akustisches Signal, wenn das Wasser über 37 Grad liegt. Gerade in den ersten Wochen, wenn alles noch neu und aufregend ist, gibt dir dieses Feature ein beruhigendes Extra an Sicherheit. Die Tierform-Designs (Ente, Frosch, Krabbe) machen das Thermometer gleichzeitig zum Badespielzeug – ein netter Bonus.
Tipp: Das NUK Thermometer gibt es in verschiedenen Tierdesigns. Besonders beliebt ist die Enten-Variante – sie schwimmt stabil auf dem Wasser und lässt sich von kleinen Händen gut greifen.
2. Philips Avent Badethermometer (digital)
Das Avent Thermometer überzeugt durch seine hochwertige Verarbeitung und das schlichte, moderne Design. Es schwimmt zuverlässig auf der Wasseroberfläche und zeigt die Temperatur kontinuierlich an – du hast also jederzeit im Blick, ob sich das Wasser abkühlt.
- Typ: Digital
- Messzeit: Sehr schnell (unter 5 Sekunden)
- Besonderheit: Schwimmt auf dem Wasser, kontinuierliche Anzeige
- Design: Schlicht und modern
- Genauigkeit: ± 0,1 °C
Besonders praktisch finden wir die kontinuierliche Anzeige. Während du dein Baby badest, kannst du jederzeit einen Blick auf die aktuelle Temperatur werfen. Wenn sich das Wasser zu stark abkühlt, merkst du es sofort und kannst warmes Wasser nachfüllen.
3. reer Badethermometer (analog)
Wer es klassisch mag, greift zum analogen Thermometer von reer. Es kommt komplett ohne Batterien aus, ist robust und denkbar einfach in der Handhabung. Perfekt für alle, die sich nicht um leere Batterien sorgen möchten.
- Typ: Analog (quecksilberfrei, mit ungiftigem Messflüssigkeit)
- Messzeit: 1–2 Minuten
- Besonderheit: Keine Batterien nötig, farbige Temperaturskala
- Preis: Sehr günstig (unter 5 €)
- Lebensdauer: Praktisch unbegrenzt
Die farbige Temperaturskala macht das Ablesen kinderleicht: Grün bedeutet, die Temperatur ist perfekt. Rot heißt, das Wasser ist zu heiß. Auch ohne genaue Grad-Zahl hast du so sofort einen visuellen Hinweis. Einziger Nachteil: Es braucht etwas länger, bis es die Temperatur anzeigt.
4. TFA Dostmann Badethermometer (digital)
Das TFA Dostmann Thermometer ist ein solides Mittelklasse-Modell mit extra großem Display und schneller Messung. Es zeigt klar an, ob die Temperatur im sicheren Bereich liegt – auch bei schlechten Lichtverhältnissen gut ablesbar.
- Typ: Digital
- Messzeit: Schnell (ca. 3–5 Sekunden)
- Besonderheit: Großes Display, Temperaturwarnung, gut ablesbar
- Preis-Leistung: Gut
- Genauigkeit: ± 0,2 °C
Das große Display ist ein echtes Plus, wenn du das Thermometer aus der Entfernung ablesen willst – zum Beispiel, wenn du gerade dein Baby auf dem Arm hast. Die farbige Temperaturwarnung (grün/rot) ergänzt die digitale Anzeige sinnvoll.
5. Rotho Babydesign Badethermometer (analog)
Das Rotho Thermometer passt perfekt zu den Rotho Babywannen und überzeugt durch sein kindgerechtes Design und die farbige Temperaturskala. Auf einen Blick siehst du, ob das Wasser die richtige Temperatur hat.
- Typ: Analog (quecksilberfrei)
- Messzeit: 1–2 Minuten
- Besonderheit: Farbige Komfortzone-Markierung, passend zu Rotho Wannen
- Ideal für: Eltern mit Rotho Babywanne
Wenn du bereits eine Rotho Babywanne hast (oder eine planst), ist dieses Thermometer die perfekte Ergänzung. Die Farben und das Design sind aufeinander abgestimmt – ein kleines Detail, das für ein stimmiges Gesamtbild sorgt.
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Unser Testsieger im Detail
Das NUK Baby-Badethermometer hat sich in unserem Test gegen die Konkurrenz durchgesetzt – und das aus guten Gründen:
Genauigkeit: Mit einer Abweichung von nur ± 0,1 °C liefert es die präzisesten Messergebnisse in unserem Testfeld. Wir haben alle Thermometer parallel mit einem kalibrierten Labor-Thermometer getestet, und das NUK lag jedes Mal im grünen Bereich.
Reaktionszeit: Innerhalb von 3–4 Sekunden zeigt es die aktuelle Wassertemperatur an. Im hektischen Babyalltag zählt jede Sekunde – und hier liefert das NUK zuverlässig ab.
Temperaturalarm: Das akustische Signal bei Überhitzung ist für uns das entscheidende Feature. Du musst nicht einmal auf das Display schauen – das Thermometer warnt dich automatisch. Gerade wenn du allein mit dem Baby bist und beide Hände voll hast, ist das unbezahlbar.
Spielzeugfaktor: Die niedlichen Tierdesigns machen das Thermometer zum Spielkameraden in der Wanne. Dein Baby greift danach, spielt damit – und du hast gleichzeitig ein funktionales Messgerät im Wasser. Clever gelöst.
Verarbeitung: Keine scharfen Kanten, robustes Material, wasserdicht verarbeitet. Auch nach monatelangem Einsatz in unserem Langzeittest zeigten sich keine Abnutzungserscheinungen.
Tipp: Unser Testsieger und alle anderen Modelle mit aktuellen Preisen findest du in unserem ausführlichen Badethermometer-Vergleich.
Digital oder analog – was ist besser?
Beide Varianten haben ihre Berechtigung, und die richtige Wahl hängt von deinen persönlichen Vorlieben ab:
Digitale Thermometer
Vorteile:
- Schnelle Messung (3–10 Sekunden)
- Hohe Genauigkeit (± 0,1 bis 0,2 °C)
- Temperaturalarm bei vielen Modellen
- Gut ablesbare digitale Anzeige
- Teilweise als Spielzeug nutzbar
Nachteile:
- Benötigen Batterien (halten aber 1–2 Jahre)
- Etwas teurer in der Anschaffung
- Elektronik kann bei unsachgemäßem Gebrauch kaputtgehen
Analoge Thermometer
Vorteile:
- Keine Batterien nötig – funktionieren immer
- Sehr günstig (oft unter 5 €)
- Robust und langlebig
- Umweltfreundlicher (kein Elektroschrott)
Nachteile:
- Längere Messzeit (1–2 Minuten)
- Weniger genaues Ablesen nötig
- Kein akustischer Alarm möglich
Unser Rat: Für Erstlingseltern empfehlen wir ein digitales Thermometer mit Temperaturalarm. Das gibt einfach ein Extra an Sicherheit – und im trubeligen Babyalltag ist das Gold wert. Als Backup-Lösung oder für unterwegs ist ein günstiges analoges Thermometer eine gute Ergänzung.
Worauf beim Kauf achten: Die wichtigsten Kriterien
Die Auswahl an Baby-Badethermometern ist groß. Damit du nicht den Überblick verlierst, haben wir die wichtigsten Kaufkriterien für dich zusammengefasst:
1. Genauigkeit
Das wichtigste Kriterium überhaupt. Ein gutes Badethermometer sollte auf ± 0,2 °C genau messen. Bei der empfohlenen Badetemperatur von 36–37 °C macht jedes Zehntelgrad einen Unterschied. Alle Modelle in unserem Test erfüllen dieses Kriterium.
2. Messgeschwindigkeit
Im stressigen Alltag mit Baby zählt jede Sekunde. Digitale Modelle messen in der Regel in 3 bis 10 Sekunden, analoge brauchen 1–2 Minuten. Wenn du häufig badest und es schnell gehen muss, ist ein digitales Modell die bessere Wahl.
3. Temperaturalarm
Ein akustischer oder visueller Alarm bei zu heißem Wasser ist ein echtes Plus. Er warnt dich, bevor du dein Baby ins Wasser setzt – auch wenn du gerade abgelenkt bist. Für uns ein Muss-Feature bei digitalen Thermometern.
4. Material und Verarbeitung
Achte auf schadstofffreie Materialien (BPA-frei) und eine glatte Oberfläche ohne scharfe Kanten. Schließlich wird dein Baby das Thermometer auch mal in den Mund nehmen wollen. Bei analogen Thermometern sollte die Messflüssigkeit quecksilberfrei sein – das ist heute bei allen namhaften Herstellern Standard.
5. Ablesbarkeit
Ein gut lesbares Display (digital) oder eine klare Skala (analog) sind wichtig. Du wirst das Thermometer oft aus der Entfernung oder mit nassem Blick ablesen – da sollte die Anzeige eindeutig sein. Farbige Komfortzonen (grün = gut, rot = zu heiß) sind ein hilfreiches Extra.
6. Spielzeugfunktion
Einige Thermometer sind als Badeente, Frosch oder anderes Tier gestaltet. Das hat einen doppelten Nutzen: Dein Baby wird unterhalten, und das Thermometer bleibt im Wasser, wo es hingehört. Besonders für Babys, die kein Wasser mögen, kann ein lustiges Thermometer eine gute Ablenkung sein.
Tipp: Kauf am besten zwei Thermometer – ein digitales für den Haupteinsatz und ein günstiges analoges als Backup. So bist du auch dann gerüstet, wenn mal die Batterie leer ist.
Badethermometer richtig verwenden: Schritt für Schritt
Ein Badethermometer kaufen ist das eine – es richtig benutzen das andere. Mit dieser Anleitung holst du das Maximum an Sicherheit heraus:
Schritt 1: Wasser einlassen und mischen
Lass zuerst kaltes Wasser in die Babywanne und füge dann heißes Wasser hinzu. So vermeidest du, dass sich heißes Wasser am Boden der Wanne sammelt. Rühre das Wasser mit der Hand gründlich um, damit sich die Temperatur gleichmäßig verteilt.
Schritt 2: Thermometer einsetzen
Lege das Thermometer ins Wasser – am besten in die Mitte der Wanne, nicht am Rand. Am Rand ist das Wasser oft kühler (Kontakt mit der Wanne), in der Mitte bekommst du den genauesten Wert.
Schritt 3: Warten und ablesen
Bei digitalen Thermometern: Warte mindestens 5 Sekunden, bis sich der Wert stabilisiert hat. Bei analogen Thermometern: Lass es 1–2 Minuten im Wasser liegen, bevor du abliest. Der angezeigte Wert sollte zwischen 36 und 37 °C liegen.
Schritt 4: Nachmessen vor dem Einsetzen
Auch wenn du die Temperatur zu Beginn geprüft hast: Miss nochmal kurz nach, direkt bevor du dein Baby ins Wasser setzt. Gerade wenn zwischen Einlassen und Baden ein paar Minuten vergangen sind, kann sich das Wasser abgekühlt haben.
Schritt 5: Während des Badens kontrollieren
Lass das Thermometer während des Badens im Wasser liegen (sofern es schwimmt). So kannst du jederzeit kontrollieren, ob die Temperatur noch stimmt. Bei Babys unter 6 Monaten sollte das Bad ohnehin nur 5 bis 10 Minuten dauern – in dieser Zeit kühlt das Wasser normalerweise um 1–2 Grad ab.
Wichtig: Verlasse dich nie ausschließlich auf das Thermometer. Teste das Wasser immer auch mit deinem Handgelenk oder Ellbogen, bevor du dein Baby hineinsetzt. Die Kombination aus Thermometer und eigenem Gefühl gibt die größte Sicherheit.
Alle Details zum sicheren Badeablauf findest du in unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung fürs erste Bad.
Smart-Thermometer: Lohnt sich die Technik?
In den letzten Jahren sind smarte Badethermometer auf den Markt gekommen, die per Bluetooth mit deinem Smartphone kommunizieren. Sie senden Push-Benachrichtigungen, wenn die Temperatur nicht stimmt, und einige zeichnen sogar Temperaturverläufe auf. Klingt spannend – aber lohnt sich das?
Was können Smart-Thermometer?
- Push-Benachrichtigung: Du bekommst eine Meldung auf dein Handy, wenn das Wasser die richtige Temperatur erreicht hat. Praktisch, wenn du das Bad vorbereitest, während du dein Baby noch anziehst.
- Temperaturverlauf: Einige Modelle zeigen dir, wie schnell sich das Wasser abkühlt. So lernst du mit der Zeit, den perfekten Zeitpunkt zum Baden zu finden.
- Mehrere Nutzer: Manche Apps lassen sich von beiden Elternteilen nutzen – praktisch, wenn ihr euch beim Baden abwechselt.
Braucht man das wirklich?
Ehrlich gesagt: Für die meisten Familien ist ein klassisches digitales Thermometer völlig ausreichend. Die Smart-Varianten kosten deutlich mehr (30–50 € statt 5–15 €), und der Mehrwert ist überschaubar. Wenn du allerdings technikbegeistert bist und dein Smartphone sowieso immer griffbereit hast, kann ein Smart-Thermometer ein nettes Gadget sein.
Tipp: Spare das Geld für ein Smart-Thermometer lieber und investiere es in hochwertiges Bade-Zubehör oder gute Pflegeprodukte für nach dem Bad.
Thermometer-Pflege und Lebensdauer
Ein Badethermometer ist ein Gebrauchsgegenstand, der regelmäßig mit Wasser und Badezusätzen in Berührung kommt. Mit der richtigen Pflege hält es viele Jahre:
Reinigung
- Spüle das Thermometer nach jedem Gebrauch mit klarem Wasser ab und trockne es mit einem weichen Tuch ab
- Verwende keine aggressiven Reinigungsmittel oder Desinfektionssprays – sie können die Dichtungen angreifen
- Bei analogen Thermometern: Achte darauf, dass sich kein Kalk an der Skala absetzt (ggf. mit Essigwasser reinigen)
Lagerung
- Lagere das Thermometer trocken und bei Raumtemperatur
- Nicht in der Sonne liegen lassen (kann die Genauigkeit beeinträchtigen)
- Bei digitalen Modellen: Entferne die Batterie, wenn das Thermometer länger nicht benutzt wird
Lebensdauer
- Digitale Thermometer: 3–5 Jahre bei regelmäßiger Nutzung (Batterie alle 1–2 Jahre wechseln)
- Analoge Thermometer: Praktisch unbegrenzt haltbar, solange das Glas nicht bricht
- Tausche das Thermometer aus, wenn die Anzeige auffällig springt oder die Werte nicht mehr plausibel erscheinen
Genauigkeit prüfen
Du kannst die Genauigkeit deines Thermometers ganz einfach überprüfen: Fülle ein Glas mit Eiswasser (Wasser + Eiswürfel, gut umrühren). Nach 2 Minuten sollte das Thermometer 0 °C (±1 °C) anzeigen. Liegt der Wert deutlich daneben, ist es Zeit für ein neues Thermometer.
Tipp: Gerade bei Badezusätzen kann es vorkommen, dass sich Rückstände am Thermometer anlagern. Reinige es deshalb nach jedem Bad mit Badezusatz besonders gründlich.
Tipps für die richtige Nutzung im Alltag
Über die grundlegende Bedienung hinaus gibt es ein paar Alltagstipps, die sich in der Praxis bewährt haben:
- Thermometer griffbereit aufbewahren: Häng es neben die Babywanne oder lege es in den Badezuber. So vergisst du es nie.
- Zweites Thermometer als Backup: Batterien gehen immer im ungünstigsten Moment leer. Ein günstiges analoges Thermometer als Reserve spart Nerven.
- Raumtemperatur beachten: Neben der Wassertemperatur ist auch die Raumtemperatur wichtig. Sie sollte bei 22 bis 24 °C liegen. Ein Heizstrahler kann hier helfen.
- Nicht direkt am Wasserhahn messen: Der Wasserstrahl kann die Messung verfälschen. Warte, bis das Wasser ruhig steht.
- Badewasser nicht zu lange stehen lassen: Wasser kühlt schnell ab. Bereite alles vor und lass das Wasser erst dann ein, wenn du wirklich bereit zum Baden bist.
Weitere praktische Tipps rund ums Baden findest du in unserem Ratgeber Baby richtig baden: Die komplette Anleitung.
Häufige Fragen zu Baby-Badethermometern
Kann ich nicht einfach meinen Ellbogen zum Testen nehmen?
Der Ellbogen-Test ist ein alter Hebammen-Trick und funktioniert als grobe Orientierung. Aber er ist nicht präzise genug, um den schmalen Temperaturbereich von 36–37 °C sicher zu treffen. Deine eigene Körpertemperatur, die Raumtemperatur und sogar dein Stresslevel beeinflussen, wie du die Wassertemperatur empfindest. Ein Thermometer ist objektiv und kostet nur wenige Euro – eine Investition, die sich definitiv lohnt.
Wie oft muss ich die Batterie im digitalen Thermometer wechseln?
Die meisten digitalen Badethermometer halten mit einer Batterie 1 bis 2 Jahre bei regelmäßiger Nutzung (tägliches Baden). Hochwertige Modelle wie das NUK zeigen an, wenn die Batterie schwach wird. Unser Tipp: Halte immer eine Ersatzbatterie bereit – und als Backup ein günstiges analoges Thermometer.
Kann ich ein normales Fieberthermometer verwenden?
Davon raten wir ab. Fieberthermometer sind für Körpertemperaturen konzipiert und nicht für den Einsatz im Wasser optimiert. Ein Badethermometer ist wasserdicht, schwimmt oft auf der Oberfläche, misst im richtigen Temperaturbereich und ist für den dauerhaften Kontakt mit Badewasser ausgelegt. Außerdem fehlt dem Fieberthermometer die Spielzeug-Funktion und der visuelle Alarm.
Ab wann brauche ich kein Badethermometer mehr?
Solange du dein Kind badest, ist ein Badethermometer sinnvoll. Auch bei Kleinkindern kannst du damit sicherstellen, dass das Wasser nicht zu heiß ist. Die meisten Familien nutzen es, bis die Kinder 3 bis 4 Jahre alt sind. Ab dem Schulalter können Kinder die Wassertemperatur meist selbst einschätzen.
Wie genau sind analoge Thermometer im Vergleich zu digitalen?
Analoge Thermometer haben typischerweise eine Genauigkeit von ± 1 °C, digitale liegen bei ± 0,1 bis 0,2 °C. Für die Praxis reicht die Genauigkeit beider Varianten aus – schließlich ist der empfohlene Bereich 36–37 °C und nicht auf ein Zehntelgrad festgelegt. Analoge Thermometer erfordern allerdings etwas mehr Übung beim Ablesen.
Kann ein Badethermometer auch die Raumtemperatur messen?
Einige digitale Modelle bieten tatsächlich eine Raumtemperatur-Messfunktion. Das ist praktisch, weil auch die Raumtemperatur beim Baden eine Rolle spielt (ideal: 22–24 °C). Allerdings ist die Raumtemperatur-Messung bei Badethermometern oft nicht so genau wie bei dedizierten Raumthermometern. Als grobe Orientierung reicht es aber aus.
Gibt es Badethermometer, die auch als Badespielzeug funktionieren?
Ja, und das ist sogar eine besonders clevere Lösung. Modelle wie das NUK Badethermometer in Tierform (Ente, Frosch, Krabbe) sind gleichzeitig Spielzeug und Messgerät. Dein Baby spielt damit, das Thermometer bleibt im Wasser und misst kontinuierlich. Noch mehr Spielideen fürs Bad findest du bei unserem Badespielzeug-Zubehör.
Fazit: Welches Badethermometer passt zu dir?
Ein Badethermometer gehört in jede Familie mit Baby – da gibt es keine zwei Meinungen. Die Frage ist nur, welches Modell am besten zu euren Bedürfnissen passt:
- Für maximale Sicherheit: Das NUK Baby-Badethermometer (unser Testsieger) mit Temperaturalarm und Spielzeugfunktion
- Für Qualitätsbewusste: Das Philips Avent Thermometer mit kontinuierlicher Anzeige und hochwertiger Verarbeitung
- Für Budget-Bewusste: Das reer Badethermometer (analog) – günstig, zuverlässig, keine Batterien nötig
- Für Technik-Fans: Ein digitales Modell wie das TFA Dostmann mit großem Display
- Für Rotho-Fans: Das Rotho Babydesign Thermometer als perfekte Ergänzung zur Rotho Wanne
Egal, wofür du dich entscheidest: Jedes Thermometer ist besser als kein Thermometer. Die Investition von wenigen Euro kann verhindern, dass dein Baby sich am zu heißen Wasser verletzt – und das ist jede Sekunde Messzeit wert.
🌡️ Passende Produkte: In unserem Badethermometer-Vergleich findest du die besten Modelle 2026 mit aktuellen Preisen und Kaufempfehlungen.
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Von der babybaden.de Redaktion
Eltern, die es selbst erlebt haben. Wir teilen unsere Erfahrungen und recherchieren gründlich, damit du dich auf das Wesentliche konzentrieren kannst: die Zeit mit deinem Baby.
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