Baby nach dem Baden: Eincremen, Massieren & Kuscheln
Was kommt nach dem Bad? Abtrocknen, eincremen, kuscheln! Die perfekte After-Bath-Routine für dein Baby – mit Produktempfehlungen.
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Das Bad ist geschafft, dein Baby kommt aus dem Wasser – und jetzt? Die Zeit nach dem Baden ist mindestens genauso wichtig wie das Bad selbst. Richtiges Abtrocknen, die passende Hautpflege, eine liebevolle Massage und eine gemütliche Kuschelrunde machen den Badeabend zu einem wunderschönen Ritual für euch beide. Hier erfährst du Schritt für Schritt, wie die perfekte After-Bath-Routine aussieht – mit vielen Tipps von Hebammen und Kinderärzten.
Falls du noch gar nicht gebadet hast und eine Schritt-für-Schritt-Anleitung suchst, schau dir unseren großen Ratgeber Baby baden: Die komplette Anleitung an.
Warum die Pflege nach dem Baden so wichtig ist
Babyhaut ist etwa fünfmal dünner als die Haut von Erwachsenen. Der natürliche Säureschutzmantel ist noch nicht vollständig ausgebildet, und die Haut verliert nach dem Kontakt mit Wasser schneller Feuchtigkeit. Deshalb braucht sie nach dem Baden besondere Aufmerksamkeit.
Gleichzeitig ist die Zeit nach dem Bad ein wunderbarer Moment der Nähe. Dein Baby ist warm, entspannt und offen für Berührungen. Nutze diese Phase bewusst – sie stärkt eure Bindung und hilft deinem Baby, zur Ruhe zu kommen.
Wichtig: Babys kühlen nach dem Bad schnell aus, besonders über den Kopf. Sorge dafür, dass der Raum mindestens 22–24 Grad warm ist. Ein Heizstrahler am Wickeltisch ist in den kühleren Monaten eine echte Empfehlung – er hält dein Baby wohlig warm, während du in Ruhe abtrocknen, eincremen und anziehen kannst.
Schritt 1: Richtig abtrocknen – sanft und gründlich
Direkt nach dem Bad geht es darum, dein Baby schnell und behutsam warmzuhalten. Wickle es sofort in ein vorgewärmtes Kapuzenhandtuch – die Kapuze hält den Kopf warm und verhindert, dass dein Baby über den Kopf auskühlt.
So trocknest du richtig ab
- Tupfen statt rubbeln: Babyhaut ist zart und empfindlich. Statt kräftig zu rubbeln, tupfe die Haut sanft mit dem Handtuch trocken. Rubbeln kann die Haut reizen und kleine Rötungen verursachen.
- Hautfalten nicht vergessen: Hinter den Ohren, am Hals, in den Armfalten, zwischen den Fingern und Zehen, in der Leistenfalte – überall dort sammelt sich Feuchtigkeit. Wenn diese Stellen feucht bleiben, können Hautreizungen oder sogar Pilzinfektionen entstehen.
- Windelbereich besonders gründlich trocknen: Feuchtigkeit in der Windelregion kann schnell zu einer Windeldermatitis führen. Tupfe diesen Bereich sehr sorgfältig ab und lasse dein Baby ruhig ein paar Minuten ohne Windel strampeln – das ist gut für die Haut und macht den meisten Babys großen Spaß.
- Kopf und Haare: Vorsichtig mit dem Handtuch abtupfen. Bei Babys mit wenig Haar reicht das völlig aus, bei dichterem Haar kannst du ein weiches Mützchen aufsetzen, bis die Haare trocken sind.
Tipp: Lege das Handtuch schon vor dem Baden auf die Heizung oder über den Heizstrahler. Ein warmes Handtuch ist ein kleiner Luxus, den dein Baby sofort spürt – viele Babys entspannen sich sichtbar, wenn sie in warmen Stoff gehüllt werden.
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Nicht jedes Handtuch ist für zarte Babyhaut geeignet. Kapuzenhandtücher aus Baumwoll-Frottee oder Bambus-Mischgewebe sind ideal – sie sind weich, saugfähig und hautfreundlich. Achte darauf, dass das Handtuch groß genug ist, um dein Baby komplett einzuwickeln (mindestens 80 x 80 cm).
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Schritt 2: Eincremen – braucht mein Baby das?
Die ehrliche Antwort: Es kommt darauf an. Gesunde Babyhaut braucht in den ersten Lebenswochen oft gar keine zusätzliche Pflege. Aber nach dem Baden kann eine leichte Feuchtigkeitspflege sinnvoll sein, weil das Wasser der Haut Feuchtigkeit entzieht.
Wann Eincremen sinnvoll ist
- Nach jedem Bad, besonders im Winter bei trockener Heizungsluft
- Wenn die Haut deines Babys zu Trockenheit neigt oder schuppig wirkt
- Bei rauen Stellen an Armen, Beinen oder Wangen
- Bei Neurodermitis-Neigung (dann bitte mit dem Kinderarzt besprechen)
- Wenn dein Kinderarzt oder deine Hebamme es empfiehlt
- In der kalten Jahreszeit, wenn die Haut stärker beansprucht wird
Welche Creme ist die richtige?
Achte auf möglichst wenige Inhaltsstoffe, keine Duftstoffe und keine bedenklichen Zusätze. Die Faustregel: Je kürzer die Inhaltsstoffliste, desto besser für Babyhaut.
Gute Optionen sind:
- Babyöl: Dünn aufgetragen auf noch leicht feuchter Haut – zieht wunderbar ein und bildet einen zarten Schutzfilm
- Milde Babycreme: Mit Calendula oder Sheabutter, ohne Parfüm – ideal für trockene Stellen
- Kokosöl: Ein natürlicher Allrounder, den viele Hebammen empfehlen. Kaltgepresstes Bio-Kokosöl ist am hochwertigsten
- Mandelöl: Besonders verträglich und für empfindliche Haut geeignet
- Wind-und-Wetter-Creme: Im Winter für Gesicht und Hände ideal, schützt vor Kälte und Wind
Vermeide Produkte mit Mineralöl, Parabenen, künstlichen Duftstoffen, PEG-Emulgatoren oder Alkohol. Die zarte Babyhaut nimmt alles auf – und weniger ist hier definitiv mehr.
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- Timing: Creme dein Baby direkt nach dem Abtrocknen ein, solange die Haut noch leicht feucht ist. So wird die Restfeuchtigkeit eingeschlossen.
- Dosierung: Eine haselnussgroße Menge reicht für den ganzen Körper. Bei Öl genügen wenige Tropfen.
- Technik: Verteile die Creme mit sanften, streichenden Bewegungen. Arbeite von oben nach unten – Schultern, Arme, Bauch, Rücken, Beine, Füße.
- Gesicht: Nur eine winzige Menge auf die Wangen auftragen. Die Augenpartie aussparen.
- Windelbereich: Hier eine spezielle Wundschutzcreme mit Zinkoxid verwenden, wenn die Haut gerötet ist.
Tipp: Wärme die Creme oder das Öl vor dem Auftragen kurz in deinen Händen an. Kalte Creme auf warmer Babyhaut kann dein Baby erschrecken und die entspannte Stimmung stören.
Schritt 3: Die besten Pflegeprodukte nach dem Baden
Die Auswahl an Babypflegeprodukten ist riesig – und das kann ganz schön verwirrend sein. Hier ein Überblick, welche Produkte du wirklich brauchst:
Grundausstattung für die Pflege nach dem Baden
| Produkt | Wofür? | Ab wann? |
|---|---|---|
| Babyöl (Mandel oder Kokos) | Ganzkörperpflege, Massage | Ab Geburt |
| Milde Feuchtigkeitscreme | Trockene Stellen | Ab 4 Wochen |
| Wundschutzcreme (Zink) | Windelbereich | Ab Geburt bei Bedarf |
| Wind-und-Wetter-Creme | Gesicht im Winter | Ab 4 Wochen |
Für Neugeborene in den ersten vier Wochen gilt: Klares Wasser zum Baden reicht, und auch danach braucht es nur wenig Pflege. Die Käseschmiere (Vernix), die Neugeborene bei der Geburt mitbringen, ist die beste Hautpflege überhaupt – lass sie so lange wie möglich auf der Haut.
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Schritt 4: Babymassage – Wellness für die Kleinsten
Die Zeit nach dem Baden ist perfekt für eine sanfte Babymassage. Dein Baby ist warm, entspannt und aufnahmefähig für Berührungen. Studien zeigen, dass regelmäßige Babymassagen die Bindung stärken, bei Blähungen und Koliken helfen, das Immunsystem unterstützen und das Einschlafen erleichtern können.
Vorbereitung für die Massage
- Wähle einen warmen, ruhigen Ort – der Wickeltisch mit Heizstrahler ist ideal
- Lege ein weiches Handtuch oder eine Decke als Unterlage aus
- Erwärme etwas Babyöl in deinen Händen
- Stelle sicher, dass dein Baby wach und zufrieden ist (nicht hungrig, nicht übermüdet)
- Entferne Ringe und Armbänder, um die Babyhaut nicht zu kratzen
Massage-Routine für den ganzen Körper
Beine und Füße (2–3 Minuten)
- Umfasse das Beinchen deines Babys sanft mit beiden Händen
- Streiche mit leichtem Druck von der Hüfte zum Fuß – wie ein sanftes „Ausstreichen”
- Massiere die Fußsohle mit deinem Daumen in kleinen Kreisen
- Bewege jeden einzelnen Zeh vorsichtig hin und her
- Wiederhole alles am anderen Bein
Bauch (2–3 Minuten)
- Lege deine warmen Hände flach auf den Bauch deines Babys
- Massiere mit sanftem Druck im Uhrzeigersinn – das folgt dem Verlauf des Darms und hilft bei Blähungen
- Führe die „I-Love-You”-Massage durch: Erst ein Strich von oben nach unten auf der linken Seite (I), dann ein umgekehrtes L von rechts nach links und hinunter (L), dann ein umgekehrtes U über den gesamten Bauch (U)
- Lasse deine Hände zum Abschluss ruhig auf dem Bauch ruhen
Tipp: Die Bauchmassage im Uhrzeigersinn ist besonders wirkungsvoll bei Blähungen und Koliken. Viele Hebammen empfehlen die „I-Love-You”-Technik als bewährtes Mittel gegen Bauchschmerzen. Du findest weitere hilfreiche Tipps auch in unserem Artikel Baby richtig baden.
Brust und Arme (2 Minuten)
- Streiche sanft von der Brustmitte nach außen zu den Schultern
- Arbeite dich an den Armen entlang – von der Schulter zu den Händchen
- Massiere die Handflächen mit deinem Daumen in kleinen Kreisen
- Bewege jeden Finger einzeln
Rücken (2 Minuten)
- Drehe dein Baby vorsichtig auf den Bauch (wenn es das mag)
- Streiche mit beiden Händen parallel von den Schultern zum Po
- Mache kleine Kreise neben der Wirbelsäule entlang (niemals direkt auf der Wirbelsäule!)
- Streiche sanft über das Gesäß
Gesicht und Kopf (1 Minute)
- Streiche mit den Daumen sanft über die Stirn – von der Mitte nach außen
- Fahre mit den Daumen sanft über die Wangen
- Massiere die Kopfhaut in kleinen Kreisen – die meisten Babys lieben das
Wichtige Massage-Regeln
- Die gesamte Massage muss nicht länger als 5–10 Minuten sein
- Beobachte dein Baby genau: Wenn es unruhig wird, den Kopf wegdreht oder weint, höre sofort auf
- Nicht jedes Baby mag Massagen – und das ist völlig in Ordnung
- Massiere niemals direkt nach dem Füttern (mindestens 30 Minuten warten)
- Übe nie zu viel Druck aus – sanft, aber bestimmt ist die Devise
Wichtig: Falls dein Baby Fieber hat, krank ist oder eine Hautentzündung hat, verzichte auf die Massage. Bei Unsicherheiten frag deine Hebamme oder deinen Kinderarzt.
Schritt 5: Nabelpflege nach dem Baden (für Neugeborene)
In den ersten Lebenswochen braucht der Nabelschnurrest besondere Aufmerksamkeit – gerade nach dem Baden. Hier die wichtigsten Punkte:
Solange der Nabelschnurrest noch dran ist
- Tupfe den Nabelbereich besonders vorsichtig trocken – Feuchtigkeit verzögert das Abheilen
- Verwende ein separates, weiches Tuch oder eine sterile Kompresse
- Lasse den Nabel an der Luft trocknen, bevor du die Windel anlegst
- Schlage den Windelrand nach unten um, damit er den Nabel nicht bedeckt und Luft drankommt
- Keine Cremes, Öle oder Puder auf den Nabel auftragen – das kann die Heilung stören
Nach dem Abfallen des Nabelschnurrests
- Die Nabelwunde braucht noch einige Tage, um vollständig zu verheilen
- Trockne den Nabel weiterhin sorgfältig ab
- Beobachte die Stelle auf Rötungen, Schwellungen oder unangenehmen Geruch
Wichtig: Wenn der Nabel gerötet ist, nässt, unangenehm riecht oder dein Baby Fieber hat, geh bitte zeitnah zum Kinderarzt. Das können Anzeichen einer Nabelentzündung sein, die behandelt werden muss.
Mehr zum Thema erstes Bad und Nabelpflege findest du in unserem Artikel Baby erstes Bad: Schritt für Schritt.
Schritt 6: Anziehen und Kuscheln
Nach dem Eincremen und der optionalen Massage geht es ans Anziehen. Lege die Kleidung schon vor dem Baden bereit, damit es schnell geht und dein Baby nicht auskühlt.
Die perfekte Reihenfolge:
- Frische Windel anlegen (mit Wundschutzcreme, falls nötig)
- Body anziehen
- Schlafanzug oder Strampler
- Söckchen nicht vergessen – Babyfüße werden besonders schnell kalt
Dann kommt der schönste Teil: Kuscheln. Wickle dein Baby in eine weiche Decke, nimm es auf den Arm und genießt zusammen die ruhige Zeit. Viele Babys schlafen nach dem Baden wunderbar ein – das warme Wasser, die Massage und die Nähe wirken wie ein natürliches Schlafmittel.
Tipp: Mach das Kuscheln nach dem Baden zu einem festen Ritual. Ob Stillen, Fläschchen, ein leises Lied oder einfach nur Haut-an-Haut-Kontakt – dein Baby wird diesen festen Ablauf lieben und sich schnell darauf einstellen. Rituale geben Babys Sicherheit und Orientierung.
Hautprobleme erkennen und richtig reagieren
Babyhaut ist empfindlich, und nicht jede Veränderung ist gleich ein Grund zur Sorge. Trotzdem ist es gut, die häufigsten Hautprobleme zu kennen:
Trockene Haut und Schuppenbildung
In den ersten Wochen schält sich die Haut vieler Neugeborener – das ist völlig normal. Regelmäßiges Eincremen mit einem milden Babyöl hilft. Wenn die Trockenheit bestehen bleibt, kann ein Badezusatz mit rückfettenden Eigenschaften helfen.
Mehr dazu erfährst du in unserem Artikel Baby Badezusatz – ab wann?.
Milchschorf und Kopfgneis
Gelblich-bräunliche Schuppen auf der Kopfhaut sind bei Babys sehr häufig. Du kannst sie nach dem Baden vorsichtig mit etwas Babyöl und einer weichen Bürste lösen. Niemals abkratzen – das kann die Haut verletzen.
Windeldermatitis
Rötungen im Windelbereich treten fast bei jedem Baby irgendwann auf. Gründliches Trocknen nach dem Baden, regelmäßige Windelwechsel und eine Zink-Wundschutzcreme helfen. Lasse dein Baby so oft wie möglich ohne Windel strampeln.
Neurodermitis
Wenn dein Baby immer wieder sehr trockene, juckende und gerötete Hautstellen hat, könnte Neurodermitis dahinterstecken. Besprich das mit deinem Kinderarzt – er kann spezielle Pflegeprodukte empfehlen und eine Diagnose stellen.
Wichtig: Verwende bei Hautproblemen keine neuen Pflegeprodukte auf eigene Faust. Besprich Veränderungen immer mit deiner Hebamme oder deinem Kinderarzt, bevor du die Pflegeroutine umstellst.
Hitzepickelchen
Kleine rote Pünktchen, besonders in Hautfalten, können durch Überhitzung entstehen. Ziehe dein Baby nach dem Baden nicht zu warm an und sorge für eine angemessene Raumtemperatur.
Eure After-Bath-Routine finden
Jede Familie entwickelt mit der Zeit ihre eigene Routine. Manche Babys lieben die ausführliche Massage mit allen Stationen, andere wollen einfach nur schnell in den Schlafanzug und an die Brust oder ans Fläschchen. Beides ist absolut richtig. Hör auf dein Baby und mach das, was euch beiden guttut.
Hier ein Beispiel für eine entspannte Abendroutine:
- Baden (5–10 Minuten) – Tipps zur richtigen Temperatur
- Abtrocknen im warmen Handtuch unter dem Heizstrahler
- Eincremen mit einem milden Pflegeprodukt
- Babymassage (optional, 5–10 Minuten)
- Frische Windel und Schlafanzug anziehen
- Stillen oder Fläschchen geben
- Kuscheln und ins Bettchen legen
Tipp: Die Badefrequenz solltest du an die Bedürfnisse deines Babys anpassen. In unserem Artikel Wie oft Baby baden? erfährst du, welcher Rhythmus für welches Alter empfohlen wird.
Was vor dem Baden alles wichtig ist, erfährst du in unserem umfassenden Ratgeber zur Bade-Erstausstattung. Und falls dein Baby noch gar kein Fan vom Wasser ist, haben wir hilfreiche Tipps gesammelt: Baby mag kein Wasser – was tun?.
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Häufig gestellte Fragen
Muss ich mein Baby nach jedem Bad eincremen?
Nicht unbedingt. Wenn die Haut deines Babys gesund und geschmeidig aussieht, reicht es aus, nur bei Bedarf zu cremen. Im Winter, bei trockener Heizungsluft oder wenn dein Baby zu trockener Haut neigt, ist Eincremen nach dem Baden aber sehr empfehlenswert. Beobachte die Haut deines Babys – sie zeigt dir, was sie braucht.
Welches Öl eignet sich am besten für die Babymassage?
Mandelöl und Kokosöl sind die Klassiker – beide sind gut verträglich und frei von Duftstoffen. Auch spezielles Babyöl eignet sich hervorragend, solange es keine synthetischen Duftstoffe enthält. Teste ein neues Öl immer erst an einer kleinen Hautstelle (zum Beispiel an der Innenseite des Unterarms) und warte 24 Stunden, um allergische Reaktionen auszuschließen. Schau dir unsere Pflegeprodukte-Empfehlungen für getestete Öle an.
Wann ist der beste Zeitpunkt fürs Eincremen?
Direkt nach dem Abtrocknen, solange die Haut noch leicht feucht ist. So schließt die Creme oder das Öl die Restfeuchtigkeit ein, und die Haut bleibt länger geschmeidig. Warte nicht länger als 3–5 Minuten nach dem Abtrocknen.
Kann eine Babymassage bei Koliken helfen?
Ja, sanfte Bauchmassagen im Uhrzeigersinn können tatsächlich bei Blähungen und Koliken helfen. Die „I-Love-You”-Technik ist besonders wirkungsvoll. Viele Hebammen und Kinderärzte empfehlen diese Methode. Wichtig ist, dass der Druck sanft bleibt und du aufhörst, wenn dein Baby Unbehagen zeigt. Die Massage sollte frühestens 30 Minuten nach dem Füttern stattfinden.
Wie lange sollte ich mein Baby nach dem Baden warm halten?
Achte darauf, dass dein Baby mindestens 15–20 Minuten nach dem Bad gut eingepackt und warm gehalten wird. Ein vorgewärmtes Handtuch, ein Heizstrahler am Wickeltisch und ein beheiztes Badezimmer (22–24 Grad) helfen dabei enorm. Besonders der Kopf sollte gut gewärmt sein, da Babys darüber die meiste Wärme verlieren.
Darf ich meinem Neugeborenen Bodylotion auftragen?
In den ersten vier Lebenswochen empfehlen die meisten Kinderärzte und Hebammen, möglichst wenig an die Babyhaut zu lassen. Die Käseschmiere (Vernix) bietet natürlichen Schutz. Ab der fünften Woche kannst du bei Bedarf ein mildes Babyöl oder eine parfümfreie Feuchtigkeitscreme verwenden. Greife bitte niemals zu normaler Erwachsenen-Bodylotion – die enthält zu viele Inhaltsstoffe für die empfindliche Babyhaut.
Mein Baby weint beim Eincremen – was kann ich tun?
Das kommt häufiger vor, als du denkst. Manche Babys mögen die Temperaturveränderung nicht, wenn die Creme aufgetragen wird. Versuche folgendes: Wärme die Creme gut in deinen Händen vor, sorge für eine warme Umgebung (Heizstrahler!), singe oder sprich beruhigend mit deinem Baby, und halte die Eincreme-Session kurz. Wenn dein Baby trotzdem protestiert, reicht es auch, nur die wirklich trockenen Stellen zu pflegen und den Rest zu überspringen. Manche Babys gewöhnen sich mit der Zeit ans Eincremen, wenn es Teil einer festen Routine wird.
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Von der babybaden.de Redaktion
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